Mit IMS CASE lassen sich Kompetenzen als eindeutige, versionierte Einheiten modellieren, inklusive Beziehungen wie „erfordert“, „ist Teil von“ oder „entspricht“. Dadurch wird nachvollziehbar, wie Lernziele zusammenhängen, welche Feinheiten enthalten sind und wie Änderungen dokumentiert werden. Ein zentrales Repository liefert stabile Identifikatoren, die Systeme zuverlässig referenzieren, wodurch Mehrdeutigkeiten verschwinden und Mappings auf auditierbare, wiederverwendbare Grundlagen gestellt werden.
xAPI beschreibt Lernerlebnisse als flexible Statements, die in einem Learning Record Store gespeichert werden. Über Mappings werden diese Ereignisse Kompetenzen zugeordnet, sodass nicht nur Abschlüsse zählen, sondern auch Praxisübungen, Simulationen oder On-the-Job-Aktivitäten. Aggregierte Nachweise ergeben aussagekräftige Kompetenzprofile. Dadurch entsteht ein vollständigeres Bild der Entwicklung, das weit über klassische Tests hinausreicht und echte Anwendungskompetenz sichtbar macht.
Open Badges ermöglichen überprüfbare Zertifikate mit eingebetteten Metadaten zu Kriterien, Aussteller und Evidenzen. Verknüpft mit definierten Kompetenzen werden Auszeichnungen nicht nur dekorativ, sondern aussagekräftig und übertragbar. Lernende präsentieren Nachweise plattformübergreifend, Recruiter verstehen Inhalte schneller, und Organisationen etablieren transparente Qualitätsstandards. In Verbindung mit IMS CASE entsteht ein lückenloser Pfad von Kompetenzbeschreibung bis zum anerkannten, validierten Beleg.
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